Ausgehend vom Klimakonzept der Stadt Ottweiler, bildete sich zunächst ein Arbeitskreis Nahwärme, der sich aktiv in die Bürgerbefragung einbrachte. Im weiteren Verlauf musste eine vertiefende Machbarkeitsstudie die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projektes prüfen. Von Vorteil waren natürlich die beiden im Nachbarort Dörrenbach bereits bestehenden Biogasanlagen.


Am 15.09.2012 kam es zur Gründung einer Projektgesellschaft, die am 11.11.2012 durch die Gründung der Energiegenossenschaft Fürth abgelöst wurde. Zwischenzeitlich meldeten auch die Bürger aus Dörrenbach ihr Interesse am Nahwärmeprojekt an. Die Planung erweiterte sich auf 2 Ortschaften mit 2 Städten in 2 Landkreisen.

 

Komponenten des Projektes!
2 Biogasanlagen in Dörrenbach,
Die Heizzentrale in Fürth: 1 Pelletkessel, 1 Hackschnitzelofen, 1 PTH-Anlage und ein BHKW
Das Leitungsnetz: Gesamtlänge von 14,5 Kilometer - mehrere Hauptstränge

  • Die Abwärme wird von den Biogasanlagen ausgehend in 2 getrennten Leitungen, bis zum sogenannten Pumpenhaus geführt, dort in einer Leitung vereinigt, die bis zur Energiezentrale in Fürth verlegt ist. In der Energiezentrale wird die Wärme übernommen. Nötigenfalls wird jetzt die Temperatur angehoben.
  • Das Nahwärmenetz Fürth (8,6 km) übernimmt die Wärme aus der Energiezentrale
  • Für das Nahwärmenetz Dörrenbach (3,5 km) gilt dies ebenso.

Beim Bau der Leitungsnetze mussten viele Hindernisse überwunden werden, wie z.B., felsige Böden, Straßen- und Flussunterquerungen, Brückenanbindungen und sonstige versteckte Überraschungen.


Zurzeit hat die Genossenschaft 230 Mitglieder, davon sind bereits 170 am Wärmenetz angeschlossen, die restlichen werden im Laufe der folgenden Monate dazu kommen. Auch für die Zukunft sind noch ausreichend Reservekapazitäten vorhanden.

 

Aktuelle Infos

Frau schwebt nach Crash in Lebensgefahr

Bei einem Zusammenstoß zwischen Fürth und Ottweiler sind am 30. Dezember zwei Autofahrer schwer verletzt worden.

Nach Polizeiangaben waren dabei der Wagen einer Frau und der eines Mannes, beide aus Ottweiler, auf der B 420 frontal aufeinandergeprallt. Die 54-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt und kam mit dem Helikopter ins Saarbrücker Winterberg-Krankenhaus, der 65 Jahre alte Mann nach Homburg in die Uniklinik. Die Strecke war über Stunden gesperrt. Die Unglücksursache wird noch ermittelt.

Fürther Bürger waren zu Besuch in der Staatskanzlei

Während eines Besuchs in der Saarbrücker Staatskanzlei haben die Berg- und Wanderfreunde Fürth von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer reichlich Lob und eine finanzielle Unterstützung von 1.000 EUR erhalten. Die Fürther sind immer wieder im Ehrenamt aktiv, sie kümmern sich um den Zustand von Wanderwegen und um das Aufstellen von Informationstafeln. Sie ließen eine Statue des heiligen Nepomuk wieder an der alten Brücke errichten, lange zuvor ein Wahrzeichen im Heimatort.

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Julian Hadizadeh aus Fürth wird Deutscher Meister

Am 05. November 2016 fand die Deutsche Karatemeisterschaft der Schüler in Ilsenburg/Harz statt. Mit dabei war auch der 11-jährige Bundeskaderathlet Julian Hadizadeh aus Ottweiler/Fürth. Gestartet ist er dort für den Saarländischen Karateverband und seinen Verein Teikyo Karate Team Saarbrücken, in der Disziplin Kata. Die Qualifikakation für die Deutsche Meisterschaft ist eine Platzierung bei den jeweiligen Landesmeisterschaften der einzelnen Landesverbände. Bei der Landesmeisterschaft, Anfang Oktober in Schiffweiler konnte sich Julian mit seinem 10. Landesmeistertitel, die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft sichern.

(Bild: Landestrainer Arthur Hannibal h.l, Julian Hadizadeh, Landestrainer Manfred Schlicher h.r. )

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Die Straußjugend Fürth sagt "DANKE"

Die Straußjugend Fürth möchte sich bei der Fürther Bevölkerung und allen Gästen für die schöne Kerb 2016 bedanken.

 

Unserer besonderer Dank geht an unsere Sponsoren Leist Naturbau, TOTAL Station Jacob, Friseursalon Patricia Bach, Markus Kellers Werns Mühle, Schreinerei Wern, Stoll Baumaschinen GmbH, Reifen Ulrich, Baustoffe Gräss GmbH, Fahrschule Crazy Drive, Metallbau Ecker, Malerfachbetrieb Markus Schütz, den beiden Parteien CDU und SPD und der Sparkasse Neunkirchen Zweigstelle Fürth. Eure Unterstützung hat uns sehr gut getan.

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Tafel am Mühlenpfad in Fürth dokumentiert dessen Geschichte - Weg freigelegt

Die Berg- und Wanderfreunde Fürth haben erneut dazu beigetragen,

ihren Ort liebenswert zu halten: Sie kümmerten sich um den Wanderweg

Mühlenpfad, statteten diesen mit einem Rastplatz und einer historischen Tafel aus, wie die Stadt Ottweiler mitteilt.

Den Mühlenpfad gibt es seit zehn Jahren. Er ist der älteste der inzwischen verschiedentlich vorhandenen Wanderwege in der Region.

Nach Auffassung von Manfred Ruffing, Vorsitzender der Berg- und Wanderfreunde, geht es nun darum, diese Wege zu erhalten. Wegen der Errichtung von Windkraftanlagen musste der Mühlenpfad umgelegt werden. Gemeinsam mit dem saarländischen Forstbetrieb wurde schließlich ein alter Waldweg als Umleitung vorgeschlagen.

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